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Streaming Schweiz 2025: Was wir wirklich zahlen

Netflix, Spotify, Disney+, Amazon — wer mehrere Dienste nutzt, verliert schnell den Überblick. Wie viel zahlen Schweizer wirklich für Streaming? Und was machen wir, wenn es zu teuer wird? Hier sind die Zahlen — ohne Schätzungen, mit Quellen.

Streaming-Dashboard mit Schweizer Abokosten und Monatsentwicklung

Der Markt in Zahlen

61 %
der Schweizer empfangen TV über Internet
Zattoo Report 2025
1,9 Mio.
Video-Streaming-Nutzer in der Schweiz
Statista 2025
CHF 100
Ø Jahresausgaben pro Nutzer — nur Video
Statista ARPU 2025

Quellen: Zattoo TV-Streaming Report 2025 (YouGov, n=1'021, repräsentativ CH 16–69 J.) · Statista SVoD Switzerland 2025

Das Statista-ARPU von rund CHF 100 pro Jahr ist ein Marktdurchschnitt — er berücksichtigt auch Haushalte, die sich ein Abo teilen oder günstigere Tarife nutzen. Wer mehrere Dienste abonniert und Premium-Tarife wählt, zahlt deutlich mehr.

Was die grossen Dienste in der Schweiz kosten

Dienst Günstigstes Abo Standard Premium / Familie
Netflix CHF 14.90 (mit Werbung) CHF 22.90 CHF 29.90
Spotify CHF 12.90 (Einzel) CHF 17.90 (Duo) CHF 17.90 (Family, 6 Pers.)
Disney+ CHF 8.90 (mit Werbung) CHF 13.90
Amazon Prime CHF 8.99 / Mt. oder CHF 89.90 / Jahr
Apple TV+ CHF 9.99 / Mt. · Family Sharing inklusive
YouTube Premium CHF 13.99 / Mt. (Einzel) · CHF 22.99 (Familie)

Preise Stand April 2026, ohne Gewähr — Anbieter ändern Tarife regelmässig.

Teurer als in Deutschland und den USA

Schweizer Nutzer zahlen im Schnitt 16 % mehr als US-Nutzer für dieselben Streaming-Dienste. Ein Netflix-Standard-Abo kostet in der Schweiz CHF 22.90, in Deutschland EUR 13.99 — das sind bei aktuellem Kurs rund 40 % mehr. Gründe: höhere Kaufkraft, lokale Lizenzkosten und Währungsdifferenz.

Wer zahlt — und wer kündigt

Nicht alle behalten ihre Abos brav. Der Zattoo TV-Streaming Report 2025 zeigt ein differenziertes Bild:

Quelle: Zattoo TV-Streaming Report 2025, YouGov, n=1'021, CH

Die Zahlen zeigen: Schweizer sind preissensitiver als oft angenommen. Fast jeder Vierte reagiert auf Preiserhöhungen mit Kündigung — und die Strategie «kurz anmelden, alles schauen, abmelden» ist längst Mainstream.

Wie viele Dienste sind «normal»?

Konkrete Schweizer Zahlen zur Anzahl Abos pro Haushalt gibt es nicht — das ist eine echte Datenlücke. Was wir aber berechnen können: Wer Netflix Standard, Spotify Einzel und Amazon Prime kombiniert, zahlt bereits CHF 44.79 pro Monat — fast CHF 540 pro Jahr. Kommt Disney+ oder YouTube Premium dazu, sind es über CHF 600 jährlich allein für Unterhaltung.

Rechenbeispiel

Netflix Standard + Spotify Einzel + Amazon Prime + Disney+ Standard = CHF 66.69 / Monat = CHF 800 / Jahr. Ohne Mobilfunk, Zeitungen, Software oder andere Abos.

Wie Schweizer reagieren — und was das bedeutet

Die Daten zeigen eine klare Verschiebung: Streaming ist für viele Haushalte ein aktiv gemanagter Budgetposten geworden — kein Dauerzustand mehr. Kurzzeit-Abos, Werbetarife und gezielte Kündigungen bei Preiserhöhungen sind Strategien, die sich durchsetzen.

Das Kernproblem dabei: Wer mehrere Abos hat und sie aktiv verwaltet, braucht den Überblick. Welcher Dienst verlängert wann? Wo läuft die Kündigungsfrist? Was kostet das alles zusammen im Monat?

Genau das macht abokompass: alle Abos auf einen Blick, mit Beträgen, Fälligkeiten und Erinnerungen — damit du nicht erst beim Kontoauszug merkst, was du zahlst.

Häufige Fragen

Wie viel geben Schweizer durchschnittlich für Streaming aus?

Laut Statista liegt der durchschnittliche Jahresumsatz pro Video-Streaming-Nutzer in der Schweiz bei rund USD 110 (ca. CHF 100) — das sind gut CHF 8 pro Monat, nur für Video. Musik, Sport und weitere Dienste kommen dazu.

Warum ist Streaming in der Schweiz teurer als in Deutschland?

Schweizer zahlen im Schnitt 16 % mehr als US-Nutzer für dieselben Dienste. Gründe sind lokale Lizenzgebühren, höhere Kaufkraft und der starke Franken. Netflix kostet in der Schweiz rund 40 % mehr als in Deutschland.

Wie viele Schweizer haben Abos aus Kostengründen gekündigt?

21 % der Schweizer haben laut Zattoo-Report 2025 im vergangenen Jahr ein Streaming-Abo aus finanziellen Gründen gekündigt — unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Was ist ein Kurzzeit-Abo?

26 % der Schweizer nutzen Streaming gezielt kurzfristig: anmelden für eine Serie oder ein Sportevent, danach sofort kündigen. Diese Strategie ist bewusst und weit verbreitet — sie erfordert aber aktives Abo-Management.

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